Wie sammelt man Backlinks?

By Julian · Friday, November 23rd, 2007

Wie kommt man überhaupt an einen guten Backlink? Die einfachste und schnellste Methode ist dass man einen guten Inhalt bietet auf den viele Webmaster und Blogbetreiber freiwillig verlinken. Wenn man aber einen Online-Shop besitzt, dann ist die Sache immer etwas prekärer.

“Sie verdienen ja damit Geld!” ist eine häufige Antwort. Trotzdem: Als Erstes sollte man “richtige” Webseitenbetreiber zu seinem Themengebiet finden und fragen ob diese auf den Shop verlinken. Eine sehr schlaue und gut funktionierende Methode ist ein angehängtes WIKI oder ein guter Ratgeber zu ihrem Shop-Thema. Wenn man also PCs verkauft, so sollte man auf einigen Nebenseiten wichtige und aktuelle PC-Themen aufgreifen und dazu entweder seine Meinung schreiben oder Tipps geben. Viele Shopbetreiber haben auch einen Blog oder ein Forum an ihre Seite angehängt. Das erzeugt automatisch themenrelevanten Content und auf ein Forum (oder einen einzelnen Beitrag) wird viel lieber verlinkt als auf einen Shop. Man sollte allerdings auch Besucher im Forum haben. Tote Foren sind kein Aushängeschild für einen Online-Shop.

Man sollte sich bewusst sein, dass ein funktionierender Shop erst der Anfang ist. Die Arbeit, die danach kommt ist langwierig und manchmal auch wichtiger als der Shop selbst. Kontinuierlicher Linkaufbau ist ein entscheidender Faktor für die Position in Suchmaschinen.

Webkataloge

Früher hieß es, man solle sich in unglaublich viele Webkataloge eintragen und dann werde man schon gut in den SERPS (Suchergebnissen) gelistet. Suchmaschinen werden allerdings ständig weiterentwickelt und ein Webkatalog ist heute nicht mehr viel wert. Es gibt aber eine große Ausnahme: DMOZ . Dieser Webkatalog ist wohl der Umfangreichste und der Beste der Welt. Warum? Jeder Linkvorschlag (den man meist einschicken muss) wird von Hand sehr genau von den DMOZ-Editoren geprüft und nur hochwertige Seiten werden in das Verzeichnis aufgenommen.

Seiten, die aus reinem Spam oder schlechtem Inhalt bestehen haben keine Chance. Online-Shops werden mit besonderer Vorsicht editiert und vom eigenen Eintrag bis zu dessen Freischaltung können Monate, manchmal sogar ein Jahr vergehen. Warum? Die Editoren machen diese Arbeit ehrenamtlich. Und würde man hinter die Kulissen sehen - man würde sehr erschrecken wie viele Seiten angemeldet werden die vom Inhalt oder der Beschreibung her nicht in das Verzeichnis gehören.

Ein DMOZ Eintrag ist also sehr schwer zu schaffen. Viele andere Webkataloge sind aber auch heute noch gut? Wie findet man den passenden Webkatalog? Man sollte in eine Suchmaschine “Stichwort + Webkatalog” eingeben. Das Stichwort ist hierbei das Themengebiet oder das Produkt. Nun wird man einige Verzeichnisse finden, die auch eine hohe Themenrelevanz zum eigenen Shop aufweisen. Auch allgemein die Suche nach “Webkatalog” ist zu empfehlen.

Wie eintragen?

Die meisten Webkataloge verlangen eine Beschreibung (150-1500 Zeichen) und manche auch einen Backlink. Hierbei muss man ein Bannerzeichen oder einen Text mit Link auf diesen Webkatalog in seine Seite einbauen. Einen Backlink auf seine Seite zu setzen sollte man sich genau überlegen. Wenn man hinterher auf der Startseite viele ausgehende Links zu anderen Seiten (besonders zu Webkatalogen) hat, dann wird das von Suchmaschinen nicht gern gesehen. Es gibt aber auch Webkataloge, bei denen sich ein Backlink lohnt.

Der Text der Beschreibung muss immer unterschiedlich sein. Es ist ermüdend und anstrengend, seine Seite immer wieder aufs Neue zu beschreiben. Aber das wollen die Katalogbetreiber so und nehmen doppelte Beschreibungen nicht an. Doppelter Content ( = zwei gleiche Beschreibungen in unterschiedlichen Webkatalogen) wird sowohl für den Webkatalog als auch für den eigenen Shop schlechter gewertet als eine immer wieder variierende Beschreibung. Hat man die Möglichkeit einen Linktext anzugeben, so sollte auch dieser immer wieder unterschiedlich sein.

Die Sandbox

Wenn man den Linkaufbau zu schnell betreibt, dann erkennen Suchmaschinen das als bewusste Manipulation und der Shop kommt in die sogenannte “Sandbox”. Das bedeutet: An das Ende der Suchergebnisse. Man sollte daher, wenn möglich immer auf unterschiedliche Seiten verlinken (Shop/Produkt1.htm , dann Shop/ , dann Shop/Produkt5.htm) und vor allem nicht zu viel auf einmal. Dabei spielt das Alter der Domain eine gewisse Rolle. Ist die Domain recht jung und erhält schnell viele Links, so ist die Wahrscheinlichkeit höher als bei einer Alten. Auch der Linktext sollte ständig variieren.

Wenn man mit dem Linkaufbau begonnen hat kann man nicht wieder aufhören. Nicht, weil es eine so schöne Arbeit ist. :-) Vielmehr bemerken es Suchmaschinen auch, wenn in einem Monat 100 Links und im darauffolgenden 0 Links gesammelt werden und werten dann die Seite ab. Deswegen sollte man von Anfang an langsam mit dem Linkaufbau beginnen.

Bis die Ergebnisse sich bemerkbar machen, können Wochen oder auch Monate vergehen. Links aus guten Webkatalogen werden mit der Zeit in der Regel stärker und gewinnen für den eigenen Shop an Nutzen.

Comments

By Shoppinger on November 26th, 2007 at 13:03

Ich habe für so etwas immer eine Standard-Mail in den Vorlagen:
“Hallo Herr XYZ,
Ich bin durch Zufall auf ihre Seite gestoßen und finde sie wirklich informativ. Ich betreibe nebenbei den Shop … und wollte sie fragen ob sie auf meine Seite verlinken möchten. Ich habe bereits einen Link zu ihrer Seite in meinen Shop eingebaut unter (Ort). Ich würde mich freuen, wenn sie auch einen Link setzen würden. Davon werden wir beide profitieren. ”
Dadurch ist der andere Webmaster ein bißchen im Zugzwang und in 90 % der Fälle bekomme ich einen Link.

 

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